IT-Technologie
ASCon Systems: Industrieautomation und digitale Zwillinge
Low-Code-Lösungen in Echtzeit
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Kurz gesagt

Gloster Digital hat in Zusammenarbeit mit der ASCon Systems GmbH eine hochmoderne, modulare Plattform entwickelt, die die Echtzeit-Überwachung, -Steuerung und -Visualisierung industrieller Umgebungen ermöglicht. Als eingebettetes Team hat Gloster dazu beigetragen, das Softwarepaket von ASCon zu modernisieren, codefreie Design-Tools eingeführt und Interaktionsschichten für Live-Daten realisiert – und damit die Einführung von ASCon in hochkarätigen Industrieprojekten beschleunigt, unter anderem bei Projekten für BMW und Daimler. Die Zusammenarbeit erfüllte nicht nur die technischen Anforderungen, sondern sorgte auch für strategische Agilität, Skalierbarkeit und langfristigen Mehrwert.

Die ASCon Systems GmbH ist ein Technologieunternehmen mit Sitz in Deutschland, das in den Bereichen digitale Fabrikautomation, industrielle digitale Zwillinge und Echtzeit-Betriebssysteme tätig ist. Zu ihren Kunden zählen Unternehmen aus der Automobilindustrie, dem verarbeitenden Gewerbe und der Versorgungswirtschaft.

Die Herausforderung

Das Ziel von ASCon war es, eine Industrieplattform der neuen Generation zu schaffen, die die Live-Konfiguration, Simulation und Steuerung von Fabrikabläufen unterstützt; aufgrund veralteter Technologie, begrenzter interner Kapazitäten und sich schnell ändernder Kundenanforderungen stieß das Projekt jedoch an seine Grenzen.

Wichtigste Einschränkungen:

  • Das veraltete UI-Framework (Java Server Faces), das die Entwicklung verlangsamt
  • Das Fehlen wiederverwendbarer Frontend-Komponenten, die für eine schnelle Bereitstellung erforderlich sind
  • Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Geschäftsanforderungen in nutzbare Werkzeuge
  • Es gibt kein Echtzeit-Dashboard und keine Visualisierungsebene an dieser Stelle
  • Es werden Tools benötigt, die es auch Nicht-Entwicklern ermöglichen, die Systeme zu konfigurieren
  • Die begrenzte Skalierbarkeit des Teams für die Bereitstellung in mehreren vertikalen Bereichen

Die Lösung
Hauptmerkmale:

Gloster hat agile Entwicklungsteams direkt in die Organisation von ASCon integriert, um gemeinsam modulare, skalierbare Tools zu entwickeln und bereitzustellen. Diese Lösungen umfassten die vollständige Modernisierung der Benutzeroberfläche, die Entwicklung von Code-freien Plattformen, Echtzeit-Interaktionsschichten und konfigurierbaren Dashboards – alles auf der Grundlage wiederverwendbarer Frameworks.

Die so entstandene Plattform wird von ASCon seitdem in groß angelegten Industrieprojekten eingesetzt, unter anderem gemeinsam mit Daimler und BMW, um Daten aus Fertigungsprozessen zu verwalten und durch den Digital Twin gesteuerte Fertigungsstrategien zu unterstützen.
  • Moderne Frontend-Architektur (Angular, Vaadin) als Ersatz für die alten Stacks
  • Eine auf Kafka basierende interaktive Ebene für die Echtzeitsteuerung
  • Drag-and-Drop-Prozessmodellierer für die Planung von Fertigungsprozessen
  • Device Builder mit 2D-/3D-Modellierung für die Anordnung und Konfiguration
  • Die Komponenten der modularen Benutzeroberfläche der ASCon-Produktfamilie
  • Echtzeit-Dashboards mit integrierten Funktionen für operative Einblicke

Wesentliche Merkmale der Innovation:

Die Teams von Gloster waren nicht nur ausführende Kräfte – sie haben die grundlegende Produktarchitektur proaktiv mitgestaltet, nutzerorientierte Lösungen entworfen und Frameworks eingeführt, die heute die Grundlage für den Betrieb von ASCon bilden.

Die Teams lieferten Prototypen in nur zwei Wochen und verringerten durch die Einführung einer codefreien Anpassung die Abhängigkeit von fest programmierten Konfigurationen. Diese Innovationen senkten sowohl die Gesamtlieferkosten als auch das Risikoprofil der Kunden bei der Einführung.

Warum Gloster?
  • Es hat sich erwiesen, dass es als integrierte Produktfamilie funktionieren kann
  • Starke kulturelle Übereinstimmung mit der deutschen Ingenieurskultur und den deutschen Arbeitsabläufen
  • Erfahrungen mit Tier-1-Industriekunden
  • Deutschsprachige Führungskräfte, die eine klare Kommunikation ermöglichen
  • Der Fokus auf wiederverwendbare Systeme und eine skalierbare Architektur
  • Zuverlässige Lieferungen in Küstennähe, verbunden mit proaktiver Verantwortung für die Ergebnisse

Karsten Buch, Leiter der Anwendungsentwicklung bei der ASCon Systems GmbH, äußerte sich wie folgt zu der Zusammenarbeit:

„Die Mitarbeiter von [Gloster] haben uns bei der Entwicklung unserer webbasierten Anwendungen im Bereich der digitalen Zwillinge – die mit Vaadin (und anfangs mit Angular) erstellt wurden – unverzichtbare Unterstützung geleistet. Sie haben sich nahtlos in die internen Teams integriert und waren teilweise in leitender Funktion an der Softwarearchitektur beteiligt, vor allem aber als Softwareentwickler tätig. Sie haben uns mit ihrem Fachwissen und ihrem beruflichen Engagement beeindruckt und gleichzeitig zu einer kollegialen Atmosphäre innerhalb der Projekte beigetragen. Aufgrund der Entwicklung des Unternehmens konnten wir sie leider nicht weiter beschäftigen, aber wir möchten ihnen unseren aufrichtigen Dank für ihre wertvolle Unterstützung aussprechen und empfehlen sie gerne weiter.“

- Karsten Buch, Leiter der Anwendungsentwicklung bei der ASCon Systems GmbH

Organisatorische Auswirkungen

Durch den Einsatz der multifunktionalen Teams von Gloster konnte ASCon seine internen Kapazitäten erweitern. Die Zusammenarbeit förderte eine effiziente Koordination zwischen den Ingenieur- und Geschäftsabteilungen von ASCon, was zu effizienten Lieferzyklen beitrug. Die wiederverwendbaren Werkzeuge senkten zudem die langfristigen Wartungskosten.

Verbesserungen im Betrieb:

  • Schnellere Prototypenerstellung (1–2 Wochen statt mehrerer Monate)
  • Verkürzung der Zeit bis zur Markteinführung neuer Funktionen
  • Dynamische Dashboards haben die statischen Überwachungssysteme abgelöst
  • Mehr Autonomie für Nicht-Entwicklerteams durch Tools ohne Programmieraufwand
  • Erhöhte Plattformstabilität durch Modularisierung

Strategische Ergebnisse:

Die Beteiligung von Gloster hat ASCon dabei geholfen, seine Plattform als flexible, skalierbare Lösung zu positionieren, die verschiedene Märkte bedienen kann. Die Echtzeit-Interaktionsfunktionen und die wiederverwendbaren UI-Frameworks erwiesen sich für die Kunden als wichtige Unterscheidungsmerkmale – insbesondere in den Bereichen Automobilindustrie, Versorgungswirtschaft und intelligente Infrastruktur.

Was ist der nächste Schritt?

Gloster ist weiterhin ein wichtiger Entwicklungspartner von ASCon, und diese Kompetenzen werden nun für Kunden aus den Bereichen Automobilindustrie, Energiewirtschaft und intelligente Infrastruktur angepasst, wodurch ihre Wirkung weiter gesteigert wird.

Verwendete Technologien
Java
JakartaEE
Docker
PostgreSQL
Angular
Azure SQL / MS SQL
Kubernetes
JUnit
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